Photovoltaikversicherung: Sicherheit für grüne Energie

In den letzten Jahren hat das Thema regenerative Energie, Atomausstieg und Nachhaltigkeit in Deutschland deutlich an Bedeutung gewonnen. Besonders die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima war der Paukenschlag, welcher auch in der Politik zum Umdenken führte. Eine Tatsache, die sich nicht mehr von der Hand weisen lässt und die regenerativen Energien noch weiter in den Mittelpunkt rückt.

Dazu gehört natürlich auch die Sonnenenergie, welche sich inzwischen auf unterschiedliche Weise nutzen lässt. Einerseits durch die Solarthermie, zur Gewinnung von Wärme für die Raumheizung und die Aufbereitung von Brauchwasser. Auf der anderen Seite im Rahmen der Photovoltaik. Hier steht die Erzeugung von elektrischer Energie im Mittelpunkt, welche ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Um aus der Sonnenenergie den Strom zu gewinnen, werden Solarmodule – aus Halbleiter-Elementen und Silizium – in Reihe geschalten. Neben dem sichtbaren „Equipment“ für die PV-Anlage gehört eine komplizierte Peripherie dazu. Daher sind Solaranlagen in der Regel teuer und für den einzelnen Besitzer ein erheblicher Investitionsfaktor.

Photovoltaik: Versichern und Vorsorgen

Aufgrund des komplexen Prozessablaufs und hohen technischen Niveaus, auf dem sich eine moderne PV-Anlage bewegt, sind Störungen, Defekte usw. nicht ausgeschlossen. Für den Besitzer einer Photovoltaikanlage bringt dies nicht nur Kosten für die Reparatur mit sich. Auch die Standzeiten können zu einem Kostenfaktor werden. Daher ist aus Sicht vieler Experten eine angemessene Absicherung ratsam. Wie sollte diese erfolgen?

Generell kann eine PV-Anlage auf mehreren Wegen gegen Schäden abgesichert werden. Die einfachste Variante wäre der Einschluss in eine bestehende Gebäudeversicherung, die unter anderem gegen Sturm- oder Hagel- und Brandschäden aufkommt. Leider bleiben wesentliche Risikofaktoren – wie das menschliche Versagen – außen vor. Denn auch Bedienungsfehler können zu Defekten führen. Daher verweisen Experten mit steter Regelmäßigkeit auf die Photovoltaikversicherung mit Allgefahrendeckung. Diese schützt nicht nur vor Witterungseinflüssen, sondern sichert die Anlage bzw. den Geldbeutel des Versicherten auch gegen Vandalismus und Diebstahl usw.

Unterm Strich kann die Photovoltaikversicherung viele Versicherungslücken schließen, welche zum Beispiel in der Wohngebäudeversicherung offen bleiben. Allerdings sollte niemand einfach auf gut Glück eine Photovoltaikversicherung abschließen. Um eine angemessene Sicherheit gewährleisten zu können, muss die Police auf die Anlage zugeschnitten sein. Ein Photovoltaikversicherung Vergleich und die objektive Beratung gehören aus Sicht vieler Experten daher dazu.

Übrigens: Wer ein Dach für die PV-Anlage mietet, muss den Versicherungsschutz ausbauen und auch gegen Haftungsverpflichtungen vorsorgen – etwa im Rahmen der Betreiberhaftpflicht.

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