Stetig steigende Ausgaben für Strom

Stetig steigende Ausgaben für StromEin Leben ohne Strom ist heute undenkbar. Elektronische Artikel wie Geschirrspüler, Waschmaschine und Laptop vereinfachen unseren Alltag, jedoch hat diese Entwicklung einen entscheidenden Nachteil: steigende Stromrechnungen. Wie haben sich die Stromrechnungen in Deutschland am Beispiel eines 3-Personen-Haushaltes im Zeitraum von 1998 bis 2011 verändert und welche Folgen hat das für den Verbraucher?

Stromrechnung um 50 Prozent erhöht

Während der letzten 14 Jahre haben sich die Ausgaben für Strom deutlich erhöht. Seit 2002 stiegen von Jahr zu Jahr die Stromkosten zwischen zwei und vier Euro an. Über diese Zeit musste der Verbraucher immer tiefer für seine Stromausgaben in die Tasche greifen. Zahlte ein 3-Personen-Haushalt Ende der neunziger Jahre noch rund 50 Euro pro Monat an Energiekosten, lag der Wert für 2011 bereits bei rund 73 Euro. Das ist eine Steigerung um fast 25 Euro bzw. 50 Prozent. Die erhöhten Stromrechnungen lassen sich jedoch nicht nur auf einen erhöhen Verbrauch zurückzuführen. Auch spielen unter anderem gestiegene Stromkosten und der Ausbau von erneuerbaren Energien eine entscheide Rolle.

Kurze Entspannung im Jahr 2000

Um die Jahrtausendwende konnten sich die Verbraucher freuen. So zahlte ein 3-Personen-Haushalt nur rund 40 Euro pro Monat. Die relativ niedrigen Werte lassen sich durch das Auftreten neuer Stromkonzerne erklären und ein damit verbundenen Ankurbeln des Wettbewerbs. Davon profitierten kurzweilig die Verbraucher. In Zukunft kann mit einer erneuten Senkung des Strompreises nicht gerechnet werden. Im Gegenteil, der Trend der vergangenen Jahre wird sich fortsetzen. Um trotzdem ein paar Euro zu sparen, kann der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter hilfreich sein.

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