Energiesparen und umweltbewusstes Denken erhalten in der heutigen Zeit immer höhere Priorität. Wir möchten Energie sparen, um das Portemonnaie und auch die Umwelt zu schonen. Energiepreise steigen stetig an und lassen uns die Haare raufen, während sich derweil die Erde mit einer Klimaerwärmung abmüht. Wieso also nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem wir energiesparend leben? Dies fängt beim Transportmittel an und hört bei der eigenen Unterkunft auf. Speziell mit der optimierten Immobilie können Sie effizient Energie sparen. Doch woran erkenne ich nun ein vollkommen ausgereiftes Passivhaus, welches mit den üblichen Standards ausgestattet ist?
Gut gedämmt – Heizkosten gestemmt
Beim Immobilienkauf sollte man insgesamt drei Faktoren beachten, die ein Passivhaus ausmachen und von Nöten sind, um erfolgreich Gas und Strom sparen zu können. Das Ziel eines Passivhauses ist es, die Wärme insoweit zu binden, dass allein durch Sonneneinstrahlung, Personen-, Geräte- und Beleuchtungswärme die Zimmer beheizt werden. Zunächst spielt dabei natürlich die Wärmedämmung eine entscheidende Rolle. Eine Reduzierung des Energieverlustes soll erzielt werden, indem alle nur möglichen Undichten und Unterbrechungen in den Wänden, wie Fenster und Türen, den Standards genügen und die Wärme speichern. Die Dämmung betrifft dabei das gesamte Objekt und nicht nur die umliegenden Wände. Ebenso müssen Keller und Dach mit einbezogen werden, um Erfolge erzielen zu können. Achten Sie also darauf, dass die Fenster im kompletten Gebäude dreifach verglast sind, da hier die meiste Luft entgleitet. Auch schmale Rahmen können ihren Teil dazu beisteuern, dass die Kälte ausgesperrt wird.
Vollautomatisches Lüften
Ein weiterer Punkt betrifft die Belüftung der Immobilie. Ein effektives Passivhaus trumpft mit ausgeklügeltem Belüftungssystem auf. Alle ein bis vier Stunden wird hierbei die Luft im Inneren vollständig ausgetauscht, wobei dank geringen Luftvolumenströmen kein Zug oder Geräusch zu hören und zu spüren ist. Durch automatischen, regelmäßigen Transfer ist ein dauerhaftes Lüften in kalten Monaten nicht mehr nötig und eisige Winterwinde bleiben draußen. Der Makler sollte ausreichend über die Lüftung informiert sein und Ihnen das System erklären können, ansonsten könnten Sie Gefahr laufen, in ein ungenügendes Passivhaus zu ziehen. Ein Blog zu Immobilienfragen kann grundsätzliche Antworten liefern, wobei ein Makler umfangreich über das Objekt informiert sein sollte und auf Details und speziell das Thema Passivhaus vorbereitet sein sollte.
Geizen mit dem Heizen
Der letzte Aspekt, um ein angenehmes und perfektes Raum- und Wohnklima zu erhalten, betrifft natürlich die Heizung, wobei der Großteil der Wärme durch Alternativen im Gebäude gehalten werden soll. Dadurch wird nur ein Bruchteil der Heizkosten eines normalen Hauses benötigt. Jener geringe Restwärmebedarf, der nun noch gestillt werden muss, kann durch unterschiedlichste Quellen erfolgen. Ob nun Gasheizung, Fernwärme, Wärmepumpe, Elektrogebäudeheizung, thermische Solaranlagen oder Pelletofen. Ein Passivhaus kann mit allerlei Heizungen ausgestattet sein, wobei der Effekt des Passivhauses die Umwelt schützt. Aus jenem Grunde sollte man auch bezüglich des Heizens auf umweltschonende Alternativen setzen. Pelletheizungen oder thermische Solaranlagen kommen dem Zweck eines Passivhauses wesentlich näher als eine Gasheizung.