Von den ersten Entwürfen bis hin zu den letzten Installationen immer die Umwelt im Blick – Wenn heute ein Haus gebaut wird, dann wird Energieeffizienz stets mit einbezogen. Allein aus ökonomischen Gründen gibt es mittlerweile gar keine Alternative mehr zur energieeffizienten Bauweise. Aus diesem Grund werden in Deutschland auch ältere Immobilien regelmäßig nachgerüstet, was den Wert des Objektes meist signifikant anhebt.
Haus verkaufen oder ökologisch nachrüsten
Viele Menschen in Deutschland verkaufen ihr Eigenheim, weil es zu groß, zu alt und obendrein recht zugig ist. Ein Haus verkaufen mit immoverkauf24.de ist heutzutage eigentlich gar kein Problem mehr! Eine kostspielige Sanierung, die keinesfalls mit einem neuen Energieeffizienzbau mithalten kann, bietet sich für die meisten Normalverdiener einfach nicht an. Vor allem im Alter erscheint ein kleineres, barrierefreies Haus, dessen Nebenkosten absolut überschaubar sind, wesentlich interessanter. Es muss ja nicht gleich ein Null-Energie-Haus sein, aber bestimmte Kriterien sollten sowohl beim Bau als auch beim Kauf eines neuen Hauses berücksichtigt werden. Ausgesprochen wichtig ist dabei die Wärmedämmung. Da etwa 75 Prozent der im Haushalt verbrauchten Energie durch das Heizen der Wohnung verursacht werden, müssen Decken, Außenwände, Böden, Dächer und ganz besonders die Fenster und Türen des Hauses gut abgedichtet sein. Ähnlich wie bei Elektrogeräten, die ja auch mit in verschiedene Energieeffizienzklassen eingeteilt werden, gibt es auch bei der Wärmedämmung eine Klassifizierung, um die Qualität und die Effizienz zu bestimmen. Diesbezüglich ist der sogenannte „U Wert“ zuvörderst zu berücksichtigen. Im Rahmen der Energieeinsparverordnung sind die Mindestanforderungen dieses Wertes für die meisten Bauteile vorgeschrieben. Damit ist der Wärmedurchgangskoeffizient gemeint, der Auskunft über den jeweiligen Wärmeverlust geben kann. Der U Wert wird in W/m²K angegeben. In dieser Formel steht das W für Watt und das K für Kelvin. Ist die Zahl auf dem Bauteil sehr niedrig, ist die Wärmedämmung besonders gut. Allerdings sollte man sich von dieser Zahl nicht gleich in die Irre führen lassen, weil es immer auch darauf ankommt, wofür genau der Wert eigentlich ermittelt wurde. Wurde die Zahl auf einem Fenster aufgedruckt, muss es sich beispielsweise nicht um den Gesamtwert für das Fenster halten! Oft sind lediglich bestimmte Zubehörteile gemeint, die noch nicht garantieren, dass das Fenster wirklich gut abgedämmt ist. Fernerhin kennt man im Bereich der Fensterdämmung auch andere Kategorisierungen wie zum Beispiel den G Wert.
Das Fenster als Energie-Leck
Alte Fenster, deren Innenseite bei niedrigen Temperaturen schnell eisig erscheint, sind nichts anderes als Wärme- und damit Energielecks. Mehr als 320 Millionen Fenster gereichen in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr den modernen Standards und verursachen unnötig hohe Energiekosten. Das muss ja wohl nicht sein!
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