Benzin sparen

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Wie kann ich mit einfachen Mitteln Benzin sparen?

Benzin sparen ist aktuell wichtiger denn je! Die Benzinpreise klettern aktuell auf ein Rekordhoch und die Autofahrer müssen dabei kräftig in die Tasche greifen. Mit unseren 10 Tipps können Sie Ihren Benzinverbrauch senken und dabei jede Menge sparen.

Vermeiden Sie Kurzstreckenfahrten

Viele Wege lassen sich auch bequem zu Fuß, mit dem Rad oder dem öffentlichen Nahverkehr erledigen. Die Hälfte aller Fahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Das sind dann auch die teuersten Fahrten, denn ein kalter Motor verbraucht überdurchschnittlich viel Kraftstoff – je nach Fahrzeugtyp bis zu 30 Liter auf 100 Kilometer. Auch der Katalysator braucht eine Weile, bis er warm läuft. Bis dahin lässt er den Großteil der Schadstoffe einfach durch.

Fazit: Öfter zu Fuß oder per Fahrrad – schont den Geldbeutel und die Umwelt!

Motor nicht warm laufen lassen, kein Gas beim Anlassen und zeitig Hochschalten

Eine unnötige Geldverschwendung und Umweltbelastung ist das „Warm laufen lassen“ des Motors. Unnötig ist außerdem zusätzliches Gas geben beim Anlassen. Da der Motor im ersten Gang den meisten Sprit verbraucht, wird empfohlen, schon nach dem Anrollen in den zweiten Gang zu schalten.

Keinen unnötigen Ballast im Auto lassen

In manchen Autos findet sich einfach alles: Wasser- und Bierkästen, Werkzeugkisten etc. Doch all diese Dinge erhöhen das Gewicht des Fahrzeugs und damit auch den Benzinverbrauch. Wer dagegen nur das mitnimmt, was er gerade braucht und alles andere zwischendurch aus dem Wagen räumt, macht das Auto leichter und spart Benzin. Eine Zuladung von 100kg erhöht den Verbrauch ca. um 0,5 Liter auf 100 Kilometer.

Sinnvoller Umgang mit komfortablen Extras

Zwar müht sich die Autoindustrie redlich, den Verbrauch der Motoren zu reduzieren, doch die immer selbstverständlicher werdenden Extras fressen das Ersparte wieder auf. Klimaanlage, Sitzheizung, elektrische Fensterheber und Schiebedach brauchen Energie und damit Kraftstoff. So ist es zum Beispiel an heißen Tagen sinnvoll, ein aufgewärmtes Auto erst einmal gut zu durchlüften, bevor man die Klimaanlage einschaltet. Auf den ersten Kilometern sollte man dann die Funktion „Umluft“ mit höchster Kühlleistung einschalten und anschließend die Temperatur auf 20 bis 22 Grad einstellen.

Bei hohem Tempo sollten die Fenster geschlossen bleiben, weil durch die Verwirbelung der Luftwiderstand steigt. Ab 80 km/h ist es günstiger die Klimaanlage einzuschalten. Dachaufbauten, Skiboxen oder Heckträger erhöhen zusätzlich den Luftwiderstand. Stellen Sie sicher, dass Sie diese nur montiert haben, wenn Sie sie wirklich brauchen. Drei Fahrräder auf dem Dach bedeuten bei normalem Landstraßentempo einen Mehrverbrauch von bis zu 4 Liter auf 100 Kilometer.

Reifendruck erhöhen

Ein etwas höherer Reifendruck (0,1 bis 0,3 Bar) verringert den Rollwiderstand und senkt damit den Benzinverbrauch. Allerdings sollte der Druck nicht höher sein, als der Hersteller bei voller Zuladung empfiehlt. Außerdem: Vorsicht bei nasser und glatter Fahrbahn, pralle Reifen lassen das Fahrzeug schneller rutschen.

Reisegeschwindigkeit konstant halten

Wer ständig rast und „das Letzte“ aus seinem Motor rausholt, darf sich über hohe Benzinkosten nicht wundern. Generell gilt: Wer mindestens 20 Prozent unter der Höchstgeschwindigkeit bleibt und mit konstantem Tempo fährt, hat den geringsten Kraftstoffverbrauch.

Motor abstellen

Wer seinen Motor an Ampeln, Bahnübergängen und im Stau abstellt spart Benzin und schont die Umwelt. Das gilt auf jeden Fall für Standzeiten ab einer Minute. Bei neueren Fahrzeugen gehen Experten sogar von allen Zeiten ab zehn Sekunden aus. Allerdings gilt das nur für Motoren, die bereits warm gelaufen sind.

„Mitschwimmen“ im Verkehrsstrom

Frühzeitiges Schalten in einen höheren Gang spart Benzin. Damit wird die Motordrehzahl geringer. Beim Beschleunigen kann das Gaspedal ruhig richtig durchgetreten werden. Fahren im höheren Gang mit viel Gas ist sparsamer als im niedrigeren Gang mit weniger Gas. Gerade im Stadtverkehr sollte man „vorausschauend“ fahren. Ständiges Beschleunigen und Bremsen kostet Energie. Lieber gleichmäßig, ohne größere Beschleunigungsvorgänge „mitschwimmen“.

Rushhour vermeiden

Wer kann, sollte aus dem oben genannten Punkt Stoßzeiten vermeiden. Staus, Ampelschlangen usw. kosten immer mehr Energie und auch Nerven.

Technik, die Benzin spart

Bringen Sie Ihr Fahrzeug regelmäßig zur Inspektion. Das stellt sicher, dass das Auto ordnungsgemäß funktioniert! Leichtlauf(Alu)felgen haben einen geringeren Rollwiderstand bzw. eine geringere Masse und senken laut Umweltbundesamt den Benzinverbrauch um bis zu fünf Prozent. Allerdings sind sie in der Anschaffung relativ teurer.

Ähnliches gilt für die synthetischen Leichtlauföle. Sie bewirken einen geringeren Reibungswiderstand im Motor und verteilen sich insbesondere beim Kaltstart besser und schneller. Autofahrer, die vor allem für Kurzstrecken auf Ihr Auto angewiesen sind, können hier am meisten sparen. Leichtlauföle erkennt man an einer Null „0“ vor dem „W“ in der Klassifizierung.

Eine weitere Möglichkeit die Umwelt zu schon, besteht durch die Nutzung von Biokraftstoffen. Diese sind teilweise staatlich gefördert und verursachen weiterhin einen geringeren Schadstoffausstoß. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf dieser Website zum Thema Biokraftstoffe.

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