Dämmung

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Waermedaemmung zum Waermeschutz auf Rohbau Haus

Dämmung

Angesichts der aktuell hohen Energiepreise denken viele Haushalte in Deutschland über weitere Sparmaßnahmen nach. Diese gestalten sich jedoch schwierig, da oftmals Wasser und Heizung schon eingespart werden. Es gibt jedoch eine weitere Möglichkeit, gerade die Heizkosten effektiv zu senken: Gemeint ist in diesem Fall die Dämmung der eigenen vier Wände. Hierdurch wird das Ausströmen von Energie aus sämtlichen Bereichen des Hauses. Wenn dies verhindert werden kann, muss deutlich weniger geheizt werden, was gerade auf die eisigen Wintermonate zutrifft. Allerdings gibt neben den Schwachstellen einer Immobilie auch den Bereich der zu erwartenden Umbaukosten einzukalkulieren. Je nach Art des Gebäudes können sich diese in horrenden Höhen befinden.

Kosten für die Dämmung

Allgemein lassen sich die Kosten für eine effektive Wärmedämmung der eigenen vier Wände in zwei Bereiche unterteilen: Neben den Materialkosten für die Dämmstoffe müssen ebenfalls die Kosten für Handwerker beachtet werden. Der Staat unterstützt zudem Bauherren oder Besitzer älterer Häuser mit Subventionen. So empfiehlt es sich, sich bereits frühzeitig in der Planungsphase nach Möglichkeiten der Förderung umzusehen, um die Umbaukosten nicht völlig alleine tragen zu müssen. Aber auch günstige Förderkredite der KfW-Bankengruppe können die Kosten für eine Wärmedämmung erträglicher gestalten. Bei den Dämmmaterialien hat der Hausbesitzer oder Bauherr die freie Wahl: So kann sich für Dämmplatten, Dämmschäume, Dämmmatten oder auch loses Dämmmaterial entschieden werden. Entscheidend für den tatsächlichen Preis des Materials ist der eigentliche Dämmstoff, aus dem das Material gefertigt wurde. Im nachfolgenden Text werden die Preise für zahlreiche Materialien aufgeführt, wobei stets ein Quadratmeter bemessen wurde. Ein weiteres Kriterium der Dämmmaterialien dieser Auflistung ist die Voraussetzung, dass sie über eine Wärmeleitfähigkeit von 0,4 verfügen. Dieser Wert gibt die Leitfähigkeit des Dämmmaterials für Wärmeenergie an. Hierbei ist ein möglichst niedriger Wert optimal, da nur so die Wärme innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses gehalten werden kann. Wer sich nun für Dämmmatten aus Zellulose entscheidet, muss mit 20 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei einer Einblasdämmung mit Zelluloseflocken kann deutlich gespart werden: Die Preise liegen hier gerade einmal bei rund sechs Euro pro Quadratmeter. Wer sich für die exklusivere Variante entschließt, ist mit Perlit-Dämmstoffplatten gut beraten. Der Preis liegt mit 89 Euro pro Quadratmeter jedoch deutlich höher und setzt sich vor allem aus der Anzahl der Produktionsschritte sowie der Hochwertigkeit der Materialien zusammen. So ist die Herstellung loser Dämmstoffe kostengünstiger, was sich selbstverständlich auf den letztlichen Preis auswirkt. Allerdings beschränken sich die bei einer Wärmedämmung anfallenden Kosten nicht auf die Preise für die Dämmstoffe. Vielmehr sind die Handwerksarbeiten eines Fachbetriebs ein entscheidender Kostenfaktor, den es zu beachten gilt. Somit sollte bereits vorab genauestens verglichen und sich mit einem Fachmann für die korrekte Dämmvariante entschieden werden. Es kann durchaus sein, dass die Kosten für eine Dämmung der oberen Geschossdecke mit Zelluloseplatten günstiger ist, als dies bei der Einblasdämmung mit Zelluloseflocken der Fall ist. Um hierbei garantiert zu sparen, erscheint die Beratung durch einen Fachmann unabdingbar. Durch die Erstellung von Kalkulationen können die zu erwartenden Kosten eingegrenzt werden, um keine bösen Überraschungen zu erleben, wenn es an die effektive Dämmung der eigenen vier Wände geht.

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