Energieeffizienzklassen

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Energieeffizienzklassen

Energieeffizienzklassen

Wenn Sie ein neues Elektrogerät wie einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine kaufen wollen, finden Sie auf den Geräten im Ladengeschäft oder im Katalog die Information, in welche Energieeffizienzklasse das Gerät eingestuft ist. Es gibt die Energieeffizienzklassen A bis G, wobei A für einen niedrigen und G für einen sehr hohen Stromverbrauch steht. Da erfreulicherweise mittlerweile fast alle Kühl- und Gefriergeräte die Energieeffizienzklasse A haben, wurden zur weiteren Differenzierung noch die Klassen A+ und A++ für diese Geräteart eingeführt. Geräte der Klasse A+ verbrauchen ca. 25 % und Geräte der Klasse A++ ca. 50 % weniger Strom als Geräte in der Energieeffizienzklasse A.

Der Kauf eines Kühl- oder Gefrierschranks der Energieeffizienzklasse A++ kann sich, obwohl er vielleicht ein paar Hundert Euro mehr kostet als ein Gerät der Energieeffizienzklasse A, durchaus lohnen. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat in seinem „Faltblatt besonders Sparsame Hausgeräte 2010/11“ ausgerechnet, dass so trotzdem über 8 Jahre hinweg 400 Euro an Strom gespart werden können und dass sich die zusätzliche Investition somit auf jeden Fall lohnt.

Die Energieeffizienzklassen sind allerdings relative Größen und geben nicht den absoluten Stromverbrauch an, sondern wie sparsam das Gerät in seiner Klasse ist. Die Einstufung in eine der Energieeffizienzklassen ist also auch vom nutzbaren Kühlschrankvolumen und der Anzahl der Gefrierfächer abhängig. Ein kleiner Kühlschrank mit einem absolut gesehen geringen Stromverbrauch kann deshalb eine schlechtere Energieeffizienzklasse haben als ein großer Kühlschrank mit einem höheren Stromverbrauch.

Da die Klasseneinteilung der Geräte aus dem Jahr 1994 stammt, können Geräte, die damals in die Energieeffizienzklassen A oder B eingestuft wurden, heute im Vergleich zu anderen Geräten zu den Stromfressern gehören (falls solche alten Geräte noch auf dem Markt sein sollten). Sie sollten deshalb auch immer einen Blick auf den tatsächlichen Verbrauch (in kWh pro Jahr) legen, der auf dem Etikett neben der Energieeffizienzklasse angegeben ist. Vergleichen Sie diese Zahl dann mit gleich ausgestatteten Geräten anderer Hersteller.

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