Wasserverbrauch pro Kopf

Der durchschnittliche Wasserverbrauch liegt bei 127 Litern pro Kopf. Dieser vervielfacht sich jedoch nicht mit der Anzahl der Personen im Haushalt.Das verbrauchte Wasser stellt in Deutschland immer noch einen hohen Posten der Nebenkosten dar. Hiebei muss jedoch zugute gehalten werden, dass der Verbrauch in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierliche reduziert wurde, was nicht zuletzt innovativen Errungenschaften der Technik zu verdanken ist. So beläuft sich heutzutage der Durchschnittsverbrauchs an Wasser auf 127 Liter pro Kopf und Tag. Der Jahresverbrauch schlägt demnach mit 46,4 Kubikmeter zu Buche. Gerade in Haushalten mit mehreren Personen spielen die Wasserkosten eine große Rolle. So werden mittlerweile auch von staatlicher Seite Hilfestellungen angeboten, wie Wasser effektiv eingespart werden kann.

Man kann den Wasserverbrauch durch verschiedene kleine Helferlein, wie Perlstrahler, Duschsparköpfe usw., im Haushalt senken. Diese findet man am besten im Fachhandel.

Die Singlehaushalte

Auf den Wasserverbrauch nehmen neben dem individuellen Nutzungsverhalten auch weitere Faktoren Einfluss. Selbstständige, die den Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung haben, nutzen den ganzen Tag über Waschbecken und Toilette, wobei Angestellte zum Zeitpunkt ihrer Tätigkeit diesen Bedürfnissen im jeweiligen Unternehmen nachgehen, woraus sich ein deutlich geringerer Wasserverbrauch ergibt. Wie zuvor bereits erwähnt beläuft sich hierbei der durchschnittliche Wasserverbrauch auf 127 Liter pro Kopf. Dieser Wert setzt sich aus den Bereichen “Baden/Duschen/Körperpflege”, “Toilette”, “Wäsche waschen”, “Spülen”, “Wohnung reinigen”, “Kochen, Trinken”, “Garten” sowie “Sonstiges” zusammen. Es versteht sich von selbst, dass bei einem 1-Personenhaushalt des geringste Einsparpotential zu finden ist.

Die 2-Personenhaushalte

Wenn zwei Personen einen Haushalt führen, sieht diese Situation ganz anders aus: Aber auch hier spielt es wieder eine entscheidende Rolle, ob beide Personen berufstätig sind oder sich die meiste Zeit des Tages in den eigenen vier Wänden aufhalten. Der Tagesverbrauch eines solchen 2-Personenhaushalts beläuft sich nicht auf das doppelte des Pro-Kopf-Verbrauchs, da bestimmte Bereiche nicht doppelt beansprucht werden. Posten, wie Wäschewaschen oder Duschen werden hierbei selbstverständlich verdoppelt, wobei die Reinigung der Wohnung auf einem vergleichbaren Niveau bleibt. Neben dem Wasser für Tätigkeiten aller Art sieht der durchschnittliche Wasserverbrauch ebenfalls Trinkwasser vor, das über den Tag verteilt zu sich genommen wird. Bei Personen, die ihrem Rentner-Dasein frönen, wird der Verbrauch entscheidend höher sein.

Die 3-Personenhaushalte

Mit jedem Zuwachs eines Haushalts erhöht sich sein durchschnittlicher Wasserverbrauch. So empfiehlt sich gerade bei einem 3-Personenhaushalt die Nutzung verfügbarer Sparmöglichkeiten. So können sich mithilfe von konsequenter Einsparung des Wassers und der Montage von Dusch-Sparköpfen innerhalb eines Jahres enorme Mengen Wasser und Energie anhäufen, die im Vergleich zum Vorjahr eingespart wurden. Demnach müssen hierbei die tägliche Dusche sowie die Toilettengänge mit dem Faktor Drei multipliziert werden. Allerdings muss in diesem Fall auch wieder unterschieden werden, in welcher Altersklasse sich die Familienmitglieder befinden. Ein Säugling verbraucht selbstverständlich deutlich weniger Wasser als eine erwachsene Person.

Die 4-Personenhaushalte

Mit 4-Personenhaushalten wird der statistisch größte Haushalt unter die Lupe genommen. Wer trotz einer solchen Personenanzahl innerhalb der eigenen vier Wände nicht auf moderne Sparmaßnahmen zurückgreift, sieht sich am Jahresende mit einer horrenden Nebenkostenabrechnung konfrontiert. Wenn dies beachtet wird, kann sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser von 127 Liter auf gerade einmal 50 Liter reduzieren. Bei vier Personen im Haushalt können solche Einsparung deutliche Vorteile am Jahresende bedeuten. Der Jahresverbrauch würde sich somit mehr als halbieren. Demnach empfehlen sich bei 4-Personenhaushalten weitreichende Einsparungen in sämtlichen Bereichen, um die finanzielle Belastung zu reduzieren und trotz alledem auf keinen Komfort verzichten zu müssen.