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Mit dem Gütesiegel Effizienzhaus haben Sie alles richtig gemacht. Das Haus ist optimal gedämmt und wurde so konzipiert, dass keine unnötige Energie verschwendet wird. Heizwärme wird durch Gas, Öl oder ähnliche Arten produziert. Zeitgleich wird CO² freigesetzt, was für unsere Umwelt nicht gerade förderlich ist. Bei einem Neubau liegt es in der Hand der Bauherren, ob ein stinknormales oder ein sparsames Effizienzhaus gebaut wird. Die Wahl sollte auf das zweite Fallen, denn nur so kann Unmengen an Geld gespart werden und der Umwelt wird was Gutes getan.

Zusammengefasst: Energie sparen mit Effizienzhäusern bedeutet: warme vier Wände, die mit geringen Kosten verbunden sind.

Das alte Gebäude wird zum Effizienzhaus

Das KfW- EffizienzhausUngedämmte Leitungen, eine alte Heizungsanlage und undichte Fenster fördern nicht das Portemonnaie. Bleibt es so, dann werden hohe Summen ins Heizen gesteckt, statt sich für das Geld etwas Schönes zu gönnen. Aber es gibt Hoffnung, denn auch ein altes Haus kann zum Effizienzhaus werden.

Der Umbau eines alten Gebäudes ist mit Arbeit verbunden. Zunächst wird analysiert, in welchem Zustand sich das Haus befindet. Was muss gemacht werden, um das Haus optimal zu dämmen. Der Hauptschuldige für die hohen Heizkosten befindet sich meistens im Keller. Der alte Heizkessel, der schon seit Jahrzehnten im Keller schlummert. Meist wird dort angesetzt und die alte Anlage gegen ein moderneres Gerät ausgetauscht. Zu den weiteren Arbeiten gehört auch die Dämmung der alten Heizungsrohre. Bei undichten Fenstern wird entschieden, ob neue rein müssen oder Nachträgliches eindichten ausreicht.

Die Standards

Bei einem Neubau oder einer Sanierung wird vorab festgelegt, welche Standards erfüllt werden sollen. Jedes Standard hat eine Bezeichnung. Einige Beispiele haben wir hier aufgelistet:

  • KfW- Effizienzhaus 55

Bei diesem Standard wird eine Dachdämmung verbaut und alle Fenster mit einer Dreifachverglasung versehen. Damit keine Wärme nach außenhin abgegeben wird, kommt eine Außenwanddämmung zum Einsatz. Holzpelletheizung, Biomassenheizung oder eine Wärmepumpe sind für die Wärme zuständig. Die zentrale Warmwasserversorgung erfolgt über solar.

  • KfW- Effizienzhaus 85

Genau wie im Standard 55 wird eine Dachdämmung und Außenwanddämmung vorausgesetzt. Allerdings sind neue Fenster mit Doppelverglasung völlig ausreichend. Als Heizung dient eine Gas-Brennwertheizung mit Solaranlage. Die Solaranlage soll nicht nur für die Trinkwassererwärmung zuständig sein, sondern auch als Heizungsunterstützung dienen.

  • KfW- Effizienzhaus 115

Dieser Standard ähnelt den Voraussetzungen vom KfW-Effizenzhaus 85. Der einzige Unterschied liegt darin, dass hier keine Unterstützung seitens der Solaranlage benötigt wird.

Förderung

Alt- und Neubauten werden finanziell gefördert. Umso sparsamer das Haus ist, umso höher ist auch die Förderung. Entweder gibt es finanzielle Zuschüsse oder ein sogenannter Tilgungszuschuss bei dem Darlehen.